Vita/Grundsätze
Karl Heinz Jobst
| Vorname, Name | Karl Heinz Jobst |
| geboren | am 11.06.1950 in Straubing |
| Familienstand | verheiratet, 3 erwachsene Kinder |
| Beruf |
persönlicher Referent von Dr. Hans Jürgen Fahn MdL für Umwelt und Energie Vermessungsingenieur, Dipl.-Ing.(FH), selbständig Prüfsachverständiger im Bauwesen gem. BayBO Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken von der IHK Mü./Obb. ö.b.u.v. Sachverständiger für Honorare im Vermessungswesen |
| politsche Schwerpunkte |
Seit 2008 Kreisrat des Landkreises Erding bis 2010 Ausschuss Bauen und Energie bis 2010 Aufsichtsrat Wohnungsbau GmbH bis 2010 Kreisausschuss stellv. bis 2010 Ausschuss Struktur, Verkehr, Umwelt stellv. seit 2011 fraktionslos persönlicher Referent für Umwelt und Energie von Dr. Hans Jürgen Fahn MdL, Mitglied der FW-Fraktion im Bayerischen Landtag |
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gesellschaftliches Engagement Ehrenämter |
Präsident a.D. Ingenieurverband IGVB - Ehrenmitglied ehem. Vorstand Bayer. Ingenieurekammer-Bau |
Grundsätze
Bei der Kommunalwahl 2008 haben mich die Bürger des Landkreises Erding in den Kreistag gewählt.
Bei der Wahl für den Bayerischen Landtag haben doppelt so viele Wähler für mich gestimmt als ich es erwartet hatte.
Deshalb bedanke ich mich an dieser Stelle für das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde.
Seit Januar 2009 arbeite ich zusätzlich als Referent für Umwelt und Energie der FW-Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag. Ich betreue den Arbeitskreis für Umwelt, Gesundheit, Soziales und Landwirtschaft unter der Leitung von Ulrike Müller MdL und arbeite dem umweltpolitischen Sprecher Dr. Hans Jürgen Fahn MdL und dem energiepolitischen Sprecher Thorsten Glauber MdL zu, die die FW in den jeweiligen Ausschüssen vertreten. Die interfraktionelle Zusammenarbeit mit den anderen Parteien ist ein Teil meiner Arbeit.
Ich erarbeite Gesetzentwürfe, Anträge und Dringlichkeitsanträge, schriftliche Anfragen an die Staatsregierung und Anfragen zum Plenum. Ich kommentiere die Initiativen und Anträge der anderen Fraktionen und gebe dazu Beschlussempfehlungen ab. Neben der Bearbeitung von Petitionen erstelle ich auch noch Positionspapiere und bereite strategische Themen vor. Die Planung und Durchführung von Regionalkonferenzen zu Umwelt- und Energiethemen gehört ebenfalls zu meinem Aufgabenbereich.
Diese Konstellation gibt mir die Möglichkeit, Ziele weiter zu verfolgen und dafür im Bayerischen Parlament Befürworter zu gewinnen.
Auch nach den Wahljahren 2008/2009 leiden Bürger und Gemeinden immer noch unter zahlreichen Problemen, die von der Bayerischen Staatsregierung verursacht wurden. Die Sanierung wird noch viele Jahre dauern.
Es genügt nicht, nur darüber zu klagen, sondern es ist Zeit, Einfluss zu gewinnen und aktiv zu werden.
Einfluss, mit dem Sachverstand und Bürgerwille in die Politik zurückkehren.
Einfluss, mit dem Willkür und Arroganz aus der Politik verdrängt werden.
Einfluss, mit dem Toleranz, Meinungsvielfalt und Diskussionskultur gestärkt werden.
Sie haben mit Ihrem Votum die absolute Mehrheit in Bayern abgeschafft.
Sie haben das Signal gegeben, dass Politiker wieder auf den Willen und die Bedürfnisse der Bürger hören.
Sie haben deutlich gemacht, wer in diesem Staat der Souverän ist.
Sie haben klar gemacht, wer das weiß-blaue Bayern wirklich verkörpert.
Sie haben sich für Vielfalt entschieden.
Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer ausgezeichneten Wahl!
Ihr
Karl Heinz Jobst
Bestandsaufnahme
Wir leben noch in relativem Wohlstand. Trotzdem fürchtet die Mehrheit der Bevölkerung, dass wir in Zukunft unseren derzeitigen Lebensstandard nicht halten können. Geht es der nächsten Generation besser oder schlechter als uns? Tatsache ist, dass schon heute vieles nicht mehr bezahlbar ist oder nicht mehr erhalten werden kann - auch in Bayern! Schulen werden geschlossen, weil kleine Klassen angeblich zu teuer sind. Lehrer sind knapp, obwohl wir weniger Schüler haben als früher. Es leben heute mehr Analphabeten unter uns als vor 20 Jahren.
Ländliche Gebiete verlieren Einwohner, Wohnraum steht leer. Die Straßen sind heute in einem schlechteren Zustand als vor 10 Jahren. Bahnstrecken werden stillgelegt. Krankenhäuser und Hausarztpraxen auf dem Land müssen geschlossen werden.
In vielen Branchen sinkt das Lohnniveau, ein Verdienst reicht oft nicht mehr aus, um eine Familie zu ernähren. Die öffentliche Verschuldung steigt trotz zunehmender Steuerlast. Eigentum wird immer stärker belastet. Sozialverbände berichten von zunehmender Armut, Perspektivlosigkeit und Vereinsamung.
Es geht nicht darum, den Teufel an die Wand zu malen, es ist aber auch zu oberflächlich, zu sagen: „Bayern ist Spitze“. Es geht heute darum, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen, politisch aufzugreifen und über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Lösungen zu suchen, um die Zukunft unserer Gesellschaft zu sichern.